Osteoporose vorbeugen und lindern

Vor allem Frauen sind davon betroffen: Osteoporose ist eine schleichende Krankheit, die meist lange unbemerkt bleibt und durch den niedrigen Östrogenspiegel nach der Menopause begünstigt werden kann. Weitere Faktoren, die sich auf den Knochenstoffwechsel auswirken, sind bestimmte Medikamente, der Mangel an Vitaminen und sonstigen Nährstoffen sowie Nikotin. Der Hauptgrund ist allerdings ein anderer. Da die Zahl der an Osteoporose erkrankten Personen kontinuierlich ansteigt, lässt sich das Problem nicht dem demographischen Wandel zuschieben. Der Grund für diesen Anstieg liegt in der mangelnden Bewegung, die in unserer sitzenden Gesellschaft immer mehr zunimmt. Aufgrund dieses Anstiegs hat es die Osteoporose mittlerweile in die Reihen der Volkskrankheiten geschafft und betrifft hauptsächlich ältere Menschen. Eine Erkrankung bedeutet für diese einen großen Einschnitt in die eigene Lebensqualität und führt oft zur Pflegebedürftigkeit. Rückenschmerzen, Zahnausfall oder unerklärliche Knochenbrüche sind Indikatoren für eine Erkrankung.

Um Osteoporose vorzubeugen oder eine bestehende zu behandeln ist eine ausgewogene Ernährung aber vor allem ein aktiver Lebensstil von essenzieller Bedeutung. Besonders eignet sich dafür moderates Kraft- oder Lauftraining, welches bis ins hohe Alter beibehalten werden kann. Durch den Zusammenhang von Muskel- und Knochenmasse wird beides durch das Muskeltraining stimuliert und die Knochenbildung dadurch angeregt. Ein weiterer Vorteil von regelmäßiger, aktiver Bewegung ist die verbesserte Koordinationsfähigkeit, durch welche Stürze und damit weitere Gesundheitsrisiken vermieden werden können.